Gedanken aus über zehn Jahren Technologie-Führung — über Innovation, Disruption und die Entscheidungen dahinter. Zugespitzt auf LinkedIn, ausgeführt hier.
Innovation, die hält, ist führbar — sie braucht Richtung, Schutz, Geduld und die Übersetzerrolle zwischen Strategie und Bau.
1967 lehnte die Harvard Business Review ein Paper ab, das heute jeder Ingenieur als Conway's Law kennt: Jede Organisation baut eine Kopie ihrer Kommunikationsstruktur. Das Finale von Serie 2 — über die teuerste Lücke im Haus und die Rolle, die sie schließt.
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Sony hatte 1999 zwei Jahre Vorsprung, die beste Hardware und eine eigene Plattenfirma — und baute einen Waffenstillstand in Aluminium. Über Abwehr durch Mitgestaltung und warum ein neues Werkzeug in alten Abläufen die teuerste Form von Stillstand ist.
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Das Fundament des wertvollsten Softwarekonzerns wurde nicht entwickelt, sondern für 75.000 Dollar eingekauft. Was der IBM-Microsoft-Deal von 1981 über Make-or-Buy lehrt — und über die Frage, wem gehört, was beim Bauen entsteht.
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Der teuerste Messfehler des 20. Jahrhunderts hatte perfekte Daten. Was der McNamara-Fehlschluss über euer Innovations-Reporting verrät — und warum die Wahl der Messgröße die letzte Führungsentscheidung ist, die sich nicht delegieren lässt.
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Nicht die schlechten Projekte sind die Gefahr, sondern die vielen guten. Was Apples Vier-Quadranten-Wende 1997 über Knappheit als Strategie lehrt — und warum Fokus nicht durch Nachdenken, sondern durch Constraints entsteht.
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Auf der Folie kostet jede Idee eine Zeile — im Code einen Nachmittag oder drei Jahre. Warum die Grenze zwischen trivial und unmöglich wandert (2014 fünf Jahre, heute ein API-Aufruf) und was das für Roadmap-Entscheidungen heißt.
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Ein funktionierendes Produkt im Konzern — trotzdem eingestellt. Nicht die Idee, nicht die Technik: Es lief nach zwei Uhren, und am Ende zählte die falsche. Was Führung daraus macht.
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95 Prozent ohne messbaren P&L-Effekt? Was der viel zitierte MIT-NANDA-Bericht tatsächlich zeigt — und wie ein C-Level-Gate-Modell Suche, Integration und Skalierung sauber voneinander trennt.
Lesen →Warum Unternehmen an Innovation nicht wegen schlechter Ideen scheitern, sondern wegen falscher Bewertungsmaßstäbe.
Die teuerste Bewertung ist die, die nie stattfindet. Warum psychologische Sicherheit allein nicht reicht — und Innovation gleichzeitig strukturelle Distanz und ein belastbares Mandat auf Führungsebene braucht.
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Je gesünder ein Unternehmen, desto zuverlässiger tötet es seine eigene Zukunft. Was Xerox über organisationale Abwehrreaktionen lehrt — und warum das Neue Schutz braucht, bevor es den Kontakt mit dem gesunden Zentrum übersteht.
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1993 floppte Apples Newton — und legte mit ARM das Fundament für fast jedes Smartphone der Welt. Warum „zu früh" und „falsch" im Quartalsbericht gleich aussehen, aber verschiedene Abbruchkriterien brauchen.
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2007 lachte der Chef des mächtigsten Software-Konzerns der Welt über das iPhone. Jeder einzelne Punkt stimmte. Warum das zweite Gleis selten an schlechten Ideen stirbt — sondern an Selbstsicherheit.
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Die meisten Unternehmen bewerten jede Idee nach demselben Maßstab. Das wirkt objektiv — und ist einer der teuersten Fehler im Innovationsmanagement. Was Kodak 1975 schon wusste.
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Die meisten Unternehmen leiden nicht an zu wenigen Ideen. Sie haben ein Bewertungsproblem. Über die Asymmetrie zwischen sicherem und exponentiellem Wachstum.
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